Krank – zum Arzt oder Heilpraktiker ?

Der berühmteste Arzt der Antike ist Hippokrates. Er erstellte viele Regeln, wie unter anderem die ärztliche Schweigepflicht, welche die heutige Grundlage des modernen Arztes sind. Ärzte sind dank ihrem umfassendem Medizinstudium mit der menschlichen Anatomie und Krankheitslehre vertraut. Heilpraktiker müssen eine Prüfung vor einem Amtsarzt ablegen, um die Erlaubnis zu haben ihre Tätigkeit auszuüben. Das Ziel dieser Prüfung, welche ein Fachwissen in der Anatomie und Krankheitslehre fordert, ist Schaden von dem potientiellen Patienten abzuwenden. Heilpraktiker Dortmund haben eine freie Wahl bei den Behandlungsmethoden. Ganz gleich, ob Traditionelle chinesische Medizin oder Naturheilverfahren, der Heilpraktiker kann unterschiedlichste Behandlungen anwenden.

Arzt- Heilpraktiker die verschiedenen Grundphilosophien

Schulmediziner suchen in der Regel anhand der Symptome nach Erkrankungen und wählen eine medikamentöse Behandlung. Der Heilpraktiker hingegen betrachtet neben den Symptomen auch noch den ganzen Menschen und bezieht dies in die Behandlung mit ein. Als Beispiel dient die Akupunktur. Jeder Punkt am Körper steht für ein Organ oder ein Gelenk und kann mittels Akupunktur optimal behandelt werden und eventuelle vorhandene Angststörungen ebenfalls beseitigen. Darüber hinaus haben Heilpraktiker die sanftere Methode, um Patienten zu behandeln. Vor allem die Naturmedizin kann eine Schmerztherapie deutlich schonender für den Körper gestalten. Gefährliche Nebenwirkungen gibt es vorteilhafterweise nicht. Vor allem bei chronischen Krankheiten und in der Chirotherapie erzielen Heilpraktiker auch in Dortmund erstaunliche Heilerfolge. Ärzte verschreiben sehr gerne Medikamente, welche diverse Nebeneffekte aufweisen und eine Belastung für den Körper des Patienten sind.

Der Heilpraktiker hat Grenzen

Heilpraktiker können weder Frakturen, noch innere Verletzungen der Organe behandeln. Dies ist ausschließlich die Aufgabe eines Arztes. Ebenfalls sehr schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Tumore oder auch Operationen sind ausschließlich bei einem Arzt abzuklären. Darüber hinaus können Ärzte im Gegensatz zu einem Heilpraktiker Pflegehilfsmittel verschreiben. Selbstverständlich kann ein Heilpraktiker bei gewissen Krankheiten, wie beispielsweise Kreislaufproblemen oder Allergien oder auch Rückenschmerzen sehr gute Dienste leisten. Chinesische medizinische Heilverfahren tragen zu einer raschen Genesung bei. Besteht allerdings der Verdacht auf eine schwere Krankheit, wie einen Tumor, muss der Heilpraktiker den Patienten an einen Schulmediziner verweisen.

Fazit

Ist man krank, besteht die Wahl zwischen Arzt und Heilpraktiker. Heilpraktiker behandeln leichte Krankheiten schonend und sind auch bei Suchtkrankheiten die richtige Wahl. Auf Medikamente, die Nebenwirkungen verursachen können, wird verzichtet. Ebenfalls bei chronischen Krankheiten ist der Heilpraktiker die richtige Ansprechperson, da Ärzte oftmals mit den medizinischen Möglichkeiten erschöpft sind. Heilpraktiker sehen den Menschen als Ganzes. Ärzte sehen die Symptomatik und schließen daraus auf die Krankheit. Ideal ist es, wenn der Naturheilmediziner die Behandlung durch einen Arzt ergänzen kann. Vor allem die traditionelle chinesische Medizin wird auch in vielen fernen Ländern bevorzugt angewendet und trägt zur Genesung vieler Menschen bei. Die Bezeichnung Heilpraktiker ist ein großer Überbegriff und es gibt deutliche Unterschiede. Einige bieten Hypnose an, andere Heilpraktiker arbeiten mit Heilkräutern und einige Heilpraktiker wenden bevorzugt europäische Heiltraditionen an, während andere ausschließlich chinesische Behandlungsmethoden im Programm haben. Der Gang zum Heilpraktiker ist auch nicht gerade billig und es empfiehlt sich eine entsprechende Zusatzversicherung abzuschließen. Ausschließlich dann wird ein Teil der Behandlungskosten oder eventuell sogar der ganze Betrag bezahlt, ohne, dass Kosten für den Patienten entstehen.